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Gamechanger OKR: Wie Change Management Unternehmen für die Zukunft rüstet

Change management. Ähnlich eines Dominospiel stehen 6 Steine auf einem Tisch - Measure, Plan, Strategy, Improve, Execute, Engage. Ein weiterer Stein wird in die Mitte gestellt - Change Management.

Wir haben bereits mehrmals thematisiert, dass sich die Arbeitswelt im Wandel befindet und Unternehmen sowie Mitarbeitende gefragt sind, sich an neue Situationen anzupassen. Im Zuge dessen erfordern New Work Trends, agile Arbeitsmethoden und die stetig zunehmende Digitalisierung eine Veränderung der Unternehmenskultur sowie neue Arbeitsprozesse. Um solche Veränderungen erfolgreich umzusetzen und Mitarbeitende elegant durch den Wandel zu geleiten, ist es unerlässlich, ein nachhaltiges Change Management zu etablieren.

Es geht also im Kern darum, eine Kultur des Wandels und der Innovation zu schaffen, damit Unternehmen in der Lage sind, sich schnell an neue Trends anzupassen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Allerdings gibt es auch Herausforderungen wie beispielsweise die mangelnde Akzeptanz oder Widerstand der Mitarbeitenden. Hier möchten wir im Detail beleuchten, wie Unternehmen eine effektive Change-Management-Strategie entwickeln können.

Herausforderungen im Change Management

  • Festhalten an Gewohnheiten: Es ist bekannt, dass Mitarbeitende häufig an etablierten Prozessen und Gewohnheiten festhalten, selbst wenn diese inzwischen ineffektiv geworden sind und nur noch eine vermeintliche Bequemlichkeit bieten. Ein häufiges Symptom dieses Problems ist Widerstand gegen Neuerungen oder eine mangelnde Motivation, sich an Veränderungen zu beteiligen.
  • Mangel an Kommunikation: Mitarbeitenden nicht aktiv in den Veränderungsprozess einzubeziehen und unzureichende Informationen können zu Verunsicherung führen. Insgesamt kann eine allgemeine Unzufriedenheit entstehen, die dazu führt, dass sich die Mitarbeitenden unwohl fühlen und ihre Arbeit als Belastung empfinden. Bedenken und Ängste sollten minimieren werden, um die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden zu fördern und Veränderungen erfolgreich umzusetzen.
  • Fehlende Unterstützung von Führungskräften: Wenn es an Akzeptanz und Unterstützung von Stakeholdern fehlt, kann es schwierig sein, Mitarbeitende davon zu überzeugen, dass Veränderungen notwendig sind. Es ist wichtig, den Mitarbeitenden zu verdeutlichen, dass ihr Beitrag auch während Veränderungen geschätzt wird, sonst kann dies dazu führen, dass die Motivation und das Engagement der Mitarbeitenden abnehmen und dass Widerstand gegen Veränderungen entsteht.
  • Langfristige Prozesse: Veränderungsprozesse erfordern in der Regel eine sorgfältige Planung, Vorbereitung und Umsetzung. Es kann vorkommen, dass die Motivation der Mitarbeitenden während des Prozesses sinkt, was wiederum zu einer Verlangsamung des Prozesses führt und sowohl beim Management als auch bei den Mitarbeitenden Frustration auslösen kann.

Insgesamt sind die Herausforderungen im Change Management vielfältig und komplex. Es erfordert ein gewissenhaftes Planen und Umsetzen, eine klare Kommunikation und eine breite Unterstützung von allen Beteiligten, um erfolgreich zu sein.

Psychologische Sicherheit im Change Management

Aus der Praxis zeigt sich, dass Widerstand und mangelnde Motivation bei Change-Vorhaben oft mit einem Mangel an psychologischer Sicherheit einhergehen. Insbesondere in konservativen Strukturen kann die Angst vor Veränderungen die Hauptursache für den Widerstand sein. Dabei gilt es, den Mitarbeitenden das Gefühl zu vermitteln, dass sie sich äußern und ihre Meinung kundtun können, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Sonst steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich gegen die Veränderungen sträuben oder schlimmstenfalls sogar Widerstand leisten.

Um diesem Problem zu begegnen, ist eine offene und transparente Kommunikation sowie ein respektvoller Umgang miteinander unerlässlich. Außerdem sollten die Mitarbeitenden frühzeitig in den Veränderungsprozess eingebunden werden, damit sie sich aktiv beteiligen und Verantwortung übernehmen können. Eine Möglichkeit hierfür kann beispielsweise die Verwendung von OKRs sein, da diese den Mitarbeitenden mehr Eigenverantwortung und Mitbestimmung ermöglichen und somit die Angst vor Fremdbestimmung abbauen können.

OKR (Objectives and Key Results) als Instrument im Change Management

Eine hilfreiche Methode zur Unterstützung von Veränderungsprozessen ist die Anwendung von OKR. Durch die klare Definition und transparente Kommunikation von Zielen wird der Veränderungsprozess für alle Beteiligten verständlicher. Zusätzlich ermöglicht OKR eine kontinuierliche Überwachung und Optimierung des Prozesses, wobei Eigenverantwortung als agiler Kerngedanke für intrinsische Motivation bei vielen Mitarbeitenden sorgt.

Die folgenden Schritte können dabei helfen, OKR im Change Management erfolgreich einzusetzen:

  1. Analyse der Ausgangssituation: Bevor OKR im Change Management eingesetzt wird, sollten die aktuellen Herausforderungen analysiert und identifiziert werden. Ziel ist es, die Schwachstellen des Unternehmens zu erkennen und die Ziele für den Veränderungsprozess klar zu definieren.
  2. Klare Ziele setzen: Im Anschluss sollten klare Ziele für den Veränderungsprozess gesetzt werden. Die Ziele sollten messbar, spezifisch und erreichbar sein.
  3. Kommunikation: Es ist wichtig, dass alle Beteiligten des Veränderungsprozesses über die Ziele und den Fortschritt informiert sind. Regelmäßige Updates und Feedback sind hierbei von großer Bedeutung.
  4. Fortschrittsmessung: Durch regelmäßiges Überprüfen können die Fortschritte im Veränderungsprozess überwacht und kontinuierlich verbessert werden. Falls notwendig, können Ziele angepasst oder optimiert werden.
  5. Review: Nach Abschluss des OKR Zyklus sollten die Ergebnisse des Veränderungsprozesses bewertet, Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft identifiziert und auch tatsächlich umgesetzt werden.

Fazit

Eine erfolgreiche Change Management Strategie zu entwickeln bedeutet, eine systematische Vorgehensweise zu schaffen, um organisatorische Veränderungen erfolgreich umzusetzen. Dazu gehört in der Regel die Identifizierung von Veränderungsbedarf, die Definition von Veränderungszielen, die Erstellung eines Umsetzungsplans, die Kommunikation und Schulung der Mitarbeitenden sowie die Überwachung und Bewertung des Fortschritts.

Insgesamt zeigt sich, dass die Implementierung von OKRs im Change Management eine vielversprechende Möglichkeit ist, um Veränderungsprozesse zu gestalten und erfolgreich umzusetzen. Dabei ist es jedoch wichtig, OKRs nicht als Allheilmittel, sondern als Teil eines ganzheitlichen Change Management Ansatzes zu verstehen, der insbesondere auch auf die Unternehmenskultur abzielt.

Wir von nuwork stellen nicht nur eine Software zur smarten Abbildung von OKRs bereit, sondern begleiten interessierte Unternehmen auch bei der fachlichen Einführung und kulturellen Verankerung. So entsteht nachhaltige Begeisterung am gemeinsamen Vorankommen und Wachsen als Team.

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