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HR-Trends 2024: People & Culture statt Personalmanagement

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Durch den Aufstieg k√ľnstlicher Intelligenz, insbesondere ChatGPT, sowie Umstrukturierungen und Massen-Layoffs hat sich die Arbeitswelt tiefgreifend ver√§ndert. Diese HR-Trends und Entwicklungen werden zweifellos auch im kommenden Jahr die Gestaltung von HR-Strategien und das Personalmanagement beeinflussen.

HR-Trend 1: HR goes public

Bisher wurden Entlassungen oft hinter verschlossenen T√ľren abgewickelt. Blo√ü kein Aufsehen erregen! In diesem Jahr wurden die Layoffs gro√üer Unternehmen aber auch vermehrt √∂ffentlich diskutiert. Dabei steht nicht nur die wirtschaftliche Dimension im Fokus. Auch die pers√∂nlichen Erfahrungen der Betroffenen finden ihren Weg in die sozialen Medien.

Die Personalabteilungen werden nun √∂ffentlichkeitswirksame Akteure. Sie tragen die Verantwortung, schwierige Entscheidungen respektvoll und transparent zu kommunizieren. Wie Mitarbeitende in solchen Situationen behandelt werden, beeinflusst das Image des Unternehmens. Daher muss HR nicht nur interne Prozesse ber√ľcksichtigen, sondern auch die externen Auswirkungen und die √∂ffentliche Meinung.

HR-Trend 2: People & Culture statt Personalverwaltung

Um diesen und weiteren Anforderungen gerecht zu werden, werden Personalabteilungen in den kommenden Jahren ihre Arbeitsweise und Selbstverst√§ndnis anpassen (m√ľssen). Derzeit sehen noch 63% der F√ľhrungskr√§fte die Rolle von HR in erster Linie als administrativ an, wie aus einer Umfrage hervorgeht. Es ist deshalb entscheidend, dass HR-Teams ihren eigenen Wert als strategische S√§ule innerhalb der Organisation erkennen. Es geht darum, HR-Abteilungen nicht mehr nur als Dienstleister zu betrachten. HR ist vielmehr ein eigenst√§ndiger Akteur, der proaktiv dazu beitr√§gt, die Unternehmenskultur zu gestalten und Unternehmensziele zu erreichen. Dieser Paradigmenwechsel ist n√∂tig, damit HR sich als „People & Culture“ etablieren kann.

HR-Trend 3: Employee Experience im Fokus

Die Erwartungen der Mitarbeitenden verändern sich nicht nur, sie diversifizieren sich in immer stärkerem Maße. Die Verschiebung von der Work-Life-Balance zum Work-Life-Fit steht im Mittelpunkt dieser Entwicklung. Es geht nicht mehr nur darum, wie viel Zeit Menschen der Arbeit widmen wollen, sondern vielmehr darum, was sie in ihrem Leben priorisieren und wo die Arbeit in diesem Kontext steht.

HR spielt eine Schl√ľsselrolle, um Organisationen dabei zu unterst√ľtzen, sich an die vielf√§ltigen Bed√ľrfnisse ihrer Mitarbeitenden anzupassen. Manche hegen ehrgeizige Ziele, die sie tief in ihre Arbeit investieren lassen. Andere sehen ihren Job als Mittel zum Geldverdienen, w√§hrend sie ihre pers√∂nlichen Ambitionen in anderen Lebensbereichen verfolgen. Unternehmen erkennen zunehmend, dass die Mitarbeitendenzufriedenheit nicht mehr nur eine Frage der angemessenen Bezahlung ist. Es geht um das Gesamtpaket: Work-Life-Fit, Wohlbefinden, intellektuelle Herausforderungen und pers√∂nliches Wachstum und Entwicklung. √Ąhnlich wie die Kundenerfahrung r√ľckt nun auch die Mitarbeitererfahrung in den Mittelpunkt.

Diese Entwicklungen verändern die Art und Weise, wie wir HR-Strategien entwickeln und die Teamentwicklung gestalten. Es ist an der Zeit, diese HR-Trends proaktiv zu nutzen und Personalabteilungen als entscheidenden Akteur in der Gestaltung der Unternehmenskultur zu etablieren.

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