10 ultimative Tipps, um die Mitarbeitermotivation zu erhöhen

Du bist auf der Suche nach hochmotivierten Mitarbeiter:innen? Dabei kann ich dir helfen! Ich erkläre dir im Folgenden die Relevanz und Treiber von Motivation und warum Bonuszahlungen nicht zwingend für eine höhere Motivation sorgen.

Die Bedeutung von motivierten Mitarbeiter:innen

Eine Umfrage zur Arbeitsmotivation zeigt, dass zwar drei Viertel der Beschäftigten motiviert bei der Arbeit sind, allerdings der Anteil an hochmotivierten Beschäftigten stetig zurückgeht. Warum ist es also so wichtig, hochmotivierte Mitarbeiter:innen zu haben? Studien belegen, dass motivierte Mitarbeiter:innen bis zu 31% produktiver sind. Sie bringen sich ein, entwickeln Ideen und sorgen dafür, dass das Unternehmen innovativ und dynamisch bleibt. Eine hohe Bindung zu einem Unternehmen zu haben, führt zu weniger Fluktuation. Zudem tragen motivierte Mitarbeiter:innen zu einem angenehmen Arbeitsklima bei, verbringen gerne Zeit in ihrem Arbeitsumfeld, sind anpassungsfähiger und können den Leistungsstandard erhöhen. Schließlich sind Agilität, Purpose und flexible Arbeitsformen bedeutende Punkte einer modernen Unternehmensführung. Neben psychologischer Sicherheit ist eine hohe Motivation das Fundament für besonders erfolgreiche Teams und steigert die Arbeitszufriedenheit.

Doch wie misst du die Motivation deiner Mitarbeiter:innen?

  • Eine direkte Messung kannst du zum Beispiel durch anonyme Umfragen oder Feedbackgespräche durchführen. Diese können darauf abzielen, die aktuelle Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen zu erfassen sowie Feedback und Verbesserungsvorschläge einzuholen.
  • Indirekt können dir Faktoren wie die Kündigungsrate, Fehlzeiten oder die Anzahl an Beschwerden Aufschluss über die Mitarbeiterzufriedenheit geben. Aber auch Workshops können dir helfen, motivationsrelevante Themen gemeinsam mit deinen Kolleg:innen anzugehen.

Die Motivationstreiber am Arbeitsplatz

Um die Motivationstreiber am Arbeitsplatz zu verstehen, solltest du den Unterschied zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation kennen:

  • Belohnen, Belobigen, Bestechen, Bedrohen und Bestrafen. Aufgaben werden also mit der Aussicht auf Gegenleistung getätigt, wie zum Beispiel mehr Geld oder die Vermeidung einer Strafe. Extrinsische Motivation fördert den Fokus der Mitarbeiter:innen, jedoch nur so lange, bis die angestrebte Belohnung erreicht wird.
Die Beduerfnispyramide von Maslow beinhaltet physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse, Individualbedürfnisse sowie Selbstverwirklichung
Maslows Bedürfnispyramide
  • Bei intrinsischer Motivation kommt der Antrieb, eine Tätigkeit auszuführen, aus deinem Inneren und konzentriert sich auf die in der Arbeit liegenden Faktoren. Nach Maslows Bedürfnispyramide gibt es verschiedene Bedürfnisse, welche erfüllt sein müssen, um die individuelle Entwicklung vorantreiben zu können. Individualbedürfnisse beinhalten soziale Anerkennung, Status und Karriere. Demnach geht es darum, den Fokus auf Feedback zur eigenen Leistung, Karrieremöglichkeiten und Statussymbole zu legen. An der Spitze steht die Selbstverwirklichung, also das Erkennen und Entfalten der eigenen Potenziale sowie der Fokus auf Autonomie, Einflussnahme bei der Arbeitstätigkeit und Weiterbildung.

Verschiedene Studien zeigen, dass die Haupttreiber für Motivation am Arbeitsplatz intrinsisch und nicht extrinsisch bedingt sind. Intrinsisch motivierte Mitarbeiter:innen, die Freude an ihrer Arbeit haben, sind engagierter und haben Spaß an Erfolg und Innovation. Je höher der Anteil an intrinsischer Mitarbeitermotivation ist, desto besser fällt das Arbeitsergebnis aus.

Wie motivierst du also deine Mitarbeiter:innen?

Damit es zu hoher intrinsischer Arbeitsmotivation kommen kann, müssen wir unsere Arbeitstätigkeit als bedeutsam und sinnvoll wahrnehmen, Verantwortung übernehmen und Wissen über die Qualität der eigenen Tätigkeit haben. Durch eine gezielte Gestaltung der Arbeitsbedingungen kann eine höhere Arbeitsmotivation erreicht werden. Auf die Arbeit angewendet, solltest du demnach auf folgende Tätigkeitsmerkmale achten:

  1. Sinn & Bedeutsamkeit der Tätigkeit: Gib deinen Mitarbeiter:innen das Gefühl, dass sie etwas wirklich Wertvolles mit ihrer Arbeit erreichen können, worauf sie stolz sein können. Zeige ihnen die Bedeutung ihrer Aufgaben für den Gesamterfolg des Unternehmens.
  2. Vision & Transparenz: Schaffe eine Vision, die deine Mitarbeiter:innen begeistert und womit sich alle identifizieren können. Transparenz schafft das nötige Vertrauen und trägt zur Erfüllung des Grundbedürfnisses nach Wohlfühlen bei.
  3. Zielsetzung: Vereinbare auf allen Ebenen Ziele. Diese sollten von deinen Mitarbeiter:innen akzeptiert werden, damit eine Bindung und Identifikation entstehen können.
  4. Autonomie & Verantwortung: Biete deinen Mitarbeiter:innen Entscheidungs- und Kontrollspielräume und gib ihnen die Freiheit, ihre Arbeit so zu verrichten, wie sie es für richtig und sinnvoll halten.
  5. Kompetenz & Weiterentwicklung: Fördere die Kompetenzen deiner Mitarbeiter:innen sowie deren persönliche und fachliche Entwicklung. Gib ihnen Herausforderungen, an denen sie wachsen können sowie Weiterentwicklungsmöglichkeiten.
  6. Lob & Anerkennung: Wertschätze die Leistungen deiner Mitarbeiter:innen. Lob und Anerkennung helfen, das Selbstwertgefühl zu stärken und deine Mitarbeiter:innen zu ermutigen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.
  7. Feedback & offene Kommunikation: Gib deinen Mitarbeiter:innen Rückmeldung zu ihren Aufgaben. Somit können sie Fehler korrigieren und aus ihnen lernen. Durch Dialoge kannst du emotionale Bindungen herstellen.
  8. Teamarbeit & Vertrauen: Bau Vertrauen in deinem Team auf und regle Formen der Zusammenarbeit. Eine aktive Einbindung steigert das Gruppenzugehörigkeitsgefühl.
  9. Anforderungsvielfalt: Achte darauf, dass deine Mitarbeiter:innen genug Abwechslung und verschiedene Aufgaben haben, die eine Vielzahl an sozialen, motorischen und intellektuellen Fähigkeiten ansprechen.
  10. angenehme Arbeitsatmosphäre: Schaffe eine angenehme Arbeitsatmosphäre mit genug Freiraum für selbstständiges Arbeiten.

Das Ergebnis wäre demnach überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft, ein hoher Grad an Eigenverantwortung sowie außerordentliche Motivation. Beispiele für hochmotivierte Mitarbeiter:innen sind nicht nur im Rettungsbereich zu finden. Wir schauen uns einmal das Schöffenamt an. Was sind die Motivationsanreize für diese ehrenamtliche Tätigkeit? Die Arbeit hat einen Sinn, bei dem die Gerechtigkeitsfunktion und der Wille etwas Gutes zu tun im Vordergrund stehen. Autonomie, Vertrauen und Verantwortung sind hier definitiv gegeben, nicht zuletzt aufgrund der Stimmengleichheit mit der Richterin oder dem Richter. Zudem arbeitet man auf ein gemeinsames Ziel hin, bekommt Feedback und Anerkennung und neue Erfahrungen.

Fazit – Steigerung der Mitarbeitermotivation

Für jeden deiner Mitarbeiter:innen ist der Grundbaustein der intrinsischen Motivation wirklich wahrgenommen und gewertschätzt zu werden. Mitarbeiter:innen ohne Geld zu motivieren lässt sich einfach durch eine ansprechende Vision, Transparenz, Anerkennung, Autonomie und einer guten Feedback-Kultur erreichen. Von daher sollten wir uns weniger auf Belohnungssysteme und stattdessen mehr darauf konzentrieren, wie wir unsere Arbeit stärker intrinsisch motivierend gestalten kann. Willst du sichergehen, dass dein Team intrinsisch motiviert wird und mit seiner Arbeit zufrieden ist?

Unser OKR-Tool bietet bestimmte Funktionen hinsichtlich transparenter Zielsetzung, Vision und Teamarbeit und unterstützt somit den Weg zu einer höheren Mitarbeitermotivation in deinem Unternehmen.

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